Morsecode · Notsignale & Funkcodes
Mayday in Morsecode
Buchstabe für Buchstabe
Geprägt wurde der Sprechfunk-Notruf 1923 von Frederick Stanley Mockford, einem Funkoffizier am Londoner Flughafen Croydon. Da ein großer Teil des Flugverkehrs zwischen Croydon und Paris-Le Bourget verlief, wählte er einen Ausdruck, der für englische und französische Ohren gleichermaßen verständlich war. Er leitet sich vom französischen "m'aider" beziehungsweise "venez m'aider" ("kommen Sie mir helfen") ab. 1927 wurde der Ruf auf der Internationalen Funkkonferenz in Washington offiziell als Sprechfunk-Notzeichen anerkannt. Er ergänzt das in der Telegrafie gebräuchliche Notsignal für den gesprochenen Funk, etwa in der Luft- und Seefahrt. Konventionell wird er dreimal hintereinander gesprochen, um Verwechslungen oder Übertragungsfehler auszuschließen.
FAQ
Häufige Fragen
Wie lautet Mayday in Morsecode?
Mayday ergibt im internationalen Morsecode nach ITU-Standard die Folge: -- .- -.-- -.. .- -.--. Ein Punkt steht für ein kurzes, ein Strich für ein langes Signal; zwischen den Buchstaben liegt eine Pause.
Wie lange dauert das Morsesignal für Mayday?
Bei einer Gebegeschwindigkeit von 20 WPM (Wörter pro Minute) dauert die Ausgabe etwa 4 Sekunden. Je höher die WPM-Zahl, desto schneller wird getastet.
Kann ich Mayday in Morse anhören?
Ja. Gib Mayday im Morsecode-Übersetzer auf der Startseite ein und spiele die Folge als hörbaren CW-Ton ab. Geschwindigkeit und Tonhöhe lassen sich einstellen.
Weitere Beispiele